Bad Segeberg kultourt

Bad Segeberg kultourt

Eine Gemeinschaftsaktion der Kulturschaffenden und Veranstalter Bad Segebergs
Koordiniert von Kulturkontor und SZ Segeberger Zeitung.

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Mo 4. März – Mo 6. Mai
Die Region Sgeberg und die Kriege vergangener Jahrhunderte

Auf 36 - meist großformatige - Schautafeln werden die herausstechenden kriegerischen Ereignisse der nahezu 900-jährigen Geschichte Segebergs und der Region dargestellt und erläuter. Der Eintritt ist frei. In einer ausliegenden kostenlosen Broschüre sind dieses Schautafeln zusammengefasst.
Abgerundet wird dieses Ausstellung durch einen Vortrag am Dienstag, 2. April 2019, 19.30 Uhr im Bürgersaal.

Rathaus, 1. Stock
Vortrag am 2. April, 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses

Die Lage Schleswig-Holsteins als Brücke zwischen Nord- und Zentraleuropa, im Schnittpunkt vielfältiger Interessen und politischer Bestrebungen brachte es mit sich, dass die Landbrücke immer wieder Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen wurde.
Segeberg war in all den vergangenen Jahrhunderten meist "Zuschauer" und /oder Durchmarschpunkt für Heere, die anderswo auf der Cimbrischen Halbinsel ihre Kräfte maßen.
Im Mittelalter jedoch, bis in die Zeit des Dreißgjährigen Krieges, da bekam auch die kleine Stadt immer wieder zu spüren, was es heißt, im Brennpunkt militärischer Auseinandersetzungen zu stehen. Mehr als einmal wurde der Ort in Schutt und Asche gelegt.
Später zogen dann zwar immer wieder Heere durch die Region - mit all den negativen Begleiterscheinungen - aber im Zentrum von Auseinandersetzungen stand sie nie.
Mit dem Ende des 2. Weltkrieges fiel Schleswig-Holstein zusammen mit Dänemark in der Zeit des "Kalten Krieges" für ein knappes halbes Jahrhundert wieder größere strategische Bedeutung in der Sicherung der Ostseezugänge zu. Mit dem Ende des Ost-Westkonfliks und der Wandlung künftiger Kriegsbilder ist Schleswig-Holstein in eine geostrategische Randlage zurückgefallen.
Die Entwicklung gerade der jüngsten Vergangenheit zeigt aber, dass das nicht immer so bleiben muss.

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